AWOSOZIALe Dienste Migration

Flüchtlingssozialarbeit

Grundlagen der Flüchtlingssozialarbeit

Die Flüchtlingssozialarbeit ist parteilich und professionell, unabhängig und verschwiegen. Integration und Teilhabe für Flüchtlinge ist ihr Ziel. Im Rahmen von Sprechstunden, Einzel und Gruppenterminen leiste die Flüchtlingssozialarbeit qualifizierte Beratung. Dabei ist sie nicht isoliert tätig:

Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Sprach- und KulturmittlerInnen, Behörden, MitarbeiterInnen in Sozialräumen und Institutionen, mit Projekten, Verbänden, Sprachkursträgern und Migrationsstellen, mit Kirchen und Initiativen, mit Ehrenamtlichen und Fachleuten unterschiedlicher Profession.

Angebote und Leistungen der Flüchtlingssozialarbeit

  • Beratung zu Asylverfahren, Aufenthalts- und Sozialrecht
  • Informationen zu Sprachkursen, Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten
  • Psychosoziale Beratung und Zusammenarbeit mit Fachdiensten
  • Unterstützung und Beratung von Initiativen, Gemeinden, Behörden, Einrichtungen und Sozialräumen
  • Begleitung, Beratung und Schulung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen
  • Gemeinsame Entwicklung verbindlicher Strukturen mit den Beteiligten vor Ort zu Willkommenskultur, Erstorientierung und Alltagsorganisation
  • Regionale und überregionale Netzwerkarbeit

Kontakt

AWO Flüchtlingssozialarbeit / AWO Migrationsberatung

Tanja Geilert
Auf dem Meere 41
21335 Lüneburg

Tel.: 04131 / 40900-12

E-Mail schreiben

Zuständig für die Samtgemeinden Adendorf, Amt Neuhaus, Bleckede, Dahlenburg, Scharnebeck. Die Samtgemeinden Amelinghausen, Bardowick, Gellersen, Ilmenau und Ostheide werden durch den Diakonieverband Nordostniedersachsen betreut.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

 

Tanja Geilert

Mittwoch 13.00-15.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Telefon: 04131/ 40900-12
Kontakt per E-Mail

Auf dem Meere 41, 21335 Lüneburg

 

 Zielgruppen

  • MigrantInnen ab 27 Jahren, d. h.
  • SpätaussiedlerInnen
  • AusländerInnen
  • anerkannte Flüchtlinge
  • Menschen mit besonderen migrationsbedingten Schwierigkeiten, die auch schon lange in Deutschland leben
  • Regeldienste mit Fragen zur Migrationsproblematik

Aufgabenbereiche

  • Casemanagement - Beratung in Einzelgesprächen oder Familiengesprächen
  • Sozialpädagogische Begleitung der Integrationskurse
  • Frauenintegrationskurse zur Unterstützung des Integrationsprozesses
  • Beratung in interkulturellen Fragen für andere Einrichtungen u.a.
  • Fortbildungen zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz für die MitarbeiterInnen der Regeldienste

Beratungsschwerpunkte

  • Deutscherwerb und berufliche Orientierung; Ausbildungsplatz- Arbeitsplatzsuche
  • Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Finanzielle Grundsicherung
  • Gesundheitsfragen

Kooperationen / Netzwerke

  • Interne Vernetzung mit allen Diensten von AWO und AWOSOZIALe Dienste gGmbH
  • Kooperation mit der Migrationserstberatung des Diakonieverbandes in Lüneburg
  • Über das kommunale Netzwerk und verschiedene Arbeitskreise existiert eine gute Vernetzung aller mit MigrantInnen arbeitenden Institutionen, Jugendamt, Trägern der Jugendhilfe, Schulen, Kindergärten und anderen Beratungsdiensten
  • Vernetzung in den Stadtteil Kaltenmoor
  • Es bestehen Kooperationsverträge mit Stadt und Landkreis, den Integrationskursträgern, der Arge und den Ausländerbehörden
  • Enge Einbindung in die Kooperative Migrationsarbeit in Niedersachsen (KMN) über die Zusammenarbeit im Regionalverbund Heide

Jugendmigrationsdienst

Tatjana Kromer

 
Sprechzeit:
Nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: 04131 / 699658-12
 
Bei der St. Lambertikirche 12
21335 Lüneburg

Ria Salig

Sprechzeit:
Dienstag 15.00-17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Telefon: 04131 / 699658-14
Kontakt per E-Mail

Bei der St. Lambertikirche 12
21335 Lüneburg

Eva Sponholtz

Sprechzeit:
Mittwoch 15.00-17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Telefon:04131 / 699658-23
Kontakt per E-Mail

Bei der St. Lambertikirche 12
21335 Lüneburg

Zielgruppen: 12 - 27 jährige

  • Junge zugewanderte Menschen, Ausländer/innen, anerkannte Flüchtlinge
  • Menschen mit besonderen migrationsbedingten Fragestellungen
  • Regeldienste mit migrationsspezifischen Fragen

Aufgabenbereiche

  • Casemanagement - Beratung in Einzelgesprächen oder Familiengesprächen
  • Sozialpädagogische Begleitung der Jugend-/ und allgemeinen Integrationskurse
  • Gruppenangebote zur Unterstützung des Integrationsprozesses
  • Beratung in interkulturellen Fragen für andere Einrichtungen
  • Fortbildungen zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz für die Mitarbeiter/innen anderer Dienste

Beratungsschwerpunkte

  • Schulische und berufliche Orientierung
  • Einstieg in Ausbildungs-, Berufs- und Arbeitsplatzsuche
  • Hilfe im Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Finanzielle Grundsicherung
  • Gesundheitsfragen
  • Beratung zur anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen

Kooperationen / Netzwerke

  • Interne Vernetzung mit allen Diensten der AWO
  • Kooperation mit der Migrationserstberatung für Erwachsene von AWOSOZIALe Dienste und des Diakonieverbandes in Lüneburg
  • Mitarbeiter in verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien

Projekte des JMD

Deutsch-Sprachklasse an der Georg-Sonnin-Schule (BBS II)

1996 etablierte sich ein Kooperationsprojekt zwischen der AWO und der Georg-Sonnin-Schule: die Deutsch-Sprachklasse mit sozialpädagogischer Begleitung, finanziert über Mittel des Garantiefonds. Grund war, dass die Zahl der Spätaussiedler/innen stetig zunahm, diese sich jedoch im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres u. a. aufgrund der Sprachdefizite weder für weiterführende Schulformen noch für betriebliche Ausbildungen qualifizieren konnten. Mit Auslaufen der Fördermittel des Garantiefonds für die sozialpädagogische Vollzeitstelle und durch Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes veränderte sich die Zusammenarbeit ab 2005 dahingehend, dass nun die Sprachklasse für Jugendliche aller Nationalitäten geöffnet ist, die sozialpädagogische Beratung und Begleitung wird durch den Jugendmigrationsdienst der AWOSOZIALe Dienste gGmbH nachhaltig gesichert.

Die Deutsch-Sprachklassen an der BBS II ist ausgerichtet für 14 – 18 junge Migrant/innen im Alter von 16 bis maximal 18 Jahren.

Schule bietet:

  • Maßgeblichen Unterrichtsanteil „Deutsch als Fremdsprache“ mit der Möglichkeit das DSD Sprachzertifikat (A2 oder B1-Niveau) zu erreichen
  • An 2 Fachpraxistagen Einblicke in das Handwerk zu bekommen
  • 1 dreiwöchiges Praktikum pro Schuljahr auf dem ersten Arbeitsmarkt nach Wunsch und Interessen
  • Möglichkeit, den HS-Abschluss zu erreichen

JMD bietet:

Sozialpädagogische Begleitung der Sprachklasse, Einzelfall- und Familienberatung, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Berufswegeplanung.

Tatjana Kromer (JMD)
Telefon: 04131/ 699658-12
Kontakt per E-Mail

 

    Elterntalk (Eltern zu Gast bei Eltern)

  • Niederschwellige Elternarbeit zum Medien- und Erziehungsthema (in unterschiedlichen Sprachen)
  • Standortpartner der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen
  • Projektzeitraum 01.02.2014 - 31.01.2017; Verlängerung ist geplant
Ria Salig (JMD)
Telefon: 04131/699658-14