AWO Regionalverband

POK - Praxis ohne Krankenschein

Wussten Sie, dass in Deutschland ca. 1% der Bevölkerung keinen Krankenversicherungsschutz besitzt? D.h., dass eines der reichsten Länder der Welt es sich „leistet“, 800.000 Menschen von einer medizinischen Versorgung auszuschließen, sofern sie diese nicht selber bezahlen können.

Auf den Landkreis Lüchow-Dannenberg umgerechnet bedeutet dies, dass hiervon ca. 500 Menschen betroffen sind. Die Betroffenen sind u.a. in Insolvenz geratene Selbständige, die sich die Kosten ihrer privaten Krankenversicherung nicht mehr leisten können, oder Arbeitsimmigranten, die von ihren Arbeitgebern hier nicht gemeldet wurden.

Auf Initiative des Allgemeinmediziners Karlheinz Pralle aus Lüchow wurde das Projekt „Praxis ohne Krankenschein“ im Jahr 2013 unter Mithilfe der AWO und unterstützt durch ein stetig wachsendes Netzwerk ehrenamtlich engagierter Personen ins Leben gerufen. Bereits seit November 2013 finden Sprechstunden mit begleitender Sozialberatung statt.

Ein Netzwerk ehrenamtlich tätiger Ärztinnen und Ärzte bieten in ihren Praxen allen bedürftigen Menschen unabhängig von Nationalität, Religion, Alter, Geschlecht medizinische Hilfe an. Sie werden anonym ärztlich versorgt und erhalten notwendige Medikamente und wenn nötig Folgebehandlungen. Folgende fünf Ärzte unterstützen das Projekt direkt in ihren Praxen:

Karlheinz Pralle

29439 Lüchow, Lange Straße 10

Tel. 05841 / 960-0

Lars Kämpfer

29471 Gartow, Hans-Borchardt-Platz 1

Tel. 05846 / 980479

Dr. med. Jonas Niemann

29485 Schweskau, Lindenallee 22

Tel. 05883 / 1331

Thomas Mrozek

29451 Dannenberg, Marschtorstr. 12

Tel. 05861 / 9898-0

Marcus Hinner

29439 Lüchow, Salzwedeler Straße 17

Tel. 05841 / 3344


Sie möchten dieses ehrenamtliche Projekt unterstützen? Wenn Sie sich selber engagieren wollen, dann melden Sie sich bitte telefonisch unter 0175 - 621 30 64.

Für Geldspenden nutzen Sie gerne die nachfolgende Bankverbindung:

Empfänger: Arbeiterwohlfahrt
Verwendungszweck: „Praxis ohne Krankenschein“
IBAN: DE30 2585 0110 0230 1255 28
Sparkasse Uelzen / Lüchow-Dannenberg.

Ab einem Spendenbetrag von 100,00 Euro erhalten Sie bei Angabe Ihres Namens und Ihrer vollständigen Anschrift auf dem Überweisungsträger automatisch eine Spenden-bescheinigung. Ansonsten wird diese auf Anfrage erstellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Der Regionsvorstand

V.l.: Klaus-Peter Dehde, stellvertr. Regionsvorsitzender; Achmed Date, Regionsvorsitzender; Hiltrud Lotze, stellvertr. Regionsvorsitzende, Birgitt Sörnsen, stellvertr. Regionsvorsitzende; Günter Wernecke, Geschäftsführer; Hans-Günter Jürgens, Regionsbeisitzer und Helmut Sorge, Regionsbeisitzer

Kontakt:

 
Geschäftsführer Günter Wernecke, E-Mail
Telefonisch über das Sekretariat Frau Schulz: 04131 / 75 96 -0

Bildungspaten für Kinder (BiPaKi)

Wie überall in Deutschland gilt auch in Lüneburg: Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen sowie mit Migrationshintergrund sind häufig benachteiligt. Armut, beengte Wohnverhältnisse und/oder fehlende verlässliche Bezugspersonen in der Familie können weitere Ursachen für Nachteile in der kindlichen Entwicklung sein.

Einschlägige Forschungen und Erhebungen (z. B. PISA - Studie) kommen einhellig zu dem Ergebniss, dass in der BRD viele Bildungspotentiale nicht wahrgenommen werden. Noch immer bleiben Kinder und Jugendliche auf der Strecke, weil (u. a.) eine, besonders bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien, notwendige und sinnvolle individuelle Förderung nicht angeboten wird.

Hier wollen Bildungspatinnen und -paten Abhilfe schaffen! Aufgrund der Überzeugung, dass möglichst frühzeitige Intervention hilft, sind Freiwillige an Grundschulen in Stadt und Landkreis Lüneburg tätig. Mit einem Einsatz von zwei bis sechs (Schul-) Stunden während der Schulzeit fördern Freiwillige in gezielter Einzelförderung sozial benachteiligte Kinder, die sonst den Anschluss in der Schule verlieren. Dabei werden von den Schulen die notwendigen Materialien zur Verfügung gestellt.

BiPaKi

Bildungspaten am 22.05.2012

Seit Frühjahr 2012 wird dieses Projekt von der AWO unterstützt und organisatorisch begleitet. Ausgehend von Freiwilligen, die an der Anne Frank Schule in Kaltenmoor bereits einige Jahre als Bildungspaten tätig sind, wird die Zahl der kooperierenden Schulen und der Bildungspatinnen und -paten ständig größer.

An folgenden Schulen ist der Einsatz (bisher) möglich

Stadt Lüneburg

  • Anne Frank Schule
  • Heiligengeistschule
  • Grundschule Kreideberg
  • Grundschule Lüne
  • Grundschule Rotes Feld
  • Grundschule Hasenburger Berg
  • IGEL Grundschule Lüneburg
  • Hauptschule Stadtmitte (nur DaZ-Klassen)

Landkreis Lüneburg

  • Grundschule Adendorf
  • Grundschule Bardowick
  • Grundschule Scharnebeck
  • Grundschule Reppenstedt
  • Grundschule Amelinghausen
  • Grundschule Melbeck

Kita und Horteinrichtungen

  • AWO - Kita Julius-Wolff-Straße
  • AWO - Kita Graf-von-moltke-Straße
  • Städischer Hort Lüneburg - Kaltenmoor
  • Übermittagsbetreuung (ÜMI) an der Grundschule Kreideberg
  • Übermittagsbetreuung (ÜMI) an der Heiligengeistschule

Ziel der Aktion ist, dass an allen Grundschulen in Stadt und Landkreis Lüneburg Bildungspatinnen und -paten eingesetzt werden, um die Zukunftschancen für alle Kinder, unabhängig nach ihrer sozialen Herkunft, möglichst weitgehend anzugleichen.

Einige Freiwillige engagieren sich auch bereits in Kindertagesstätten - hier wird zukünftig ein eigenes Freiwilligenprojekt aufgebaut.

Bildungspaten gesucht!

Wenn sie sich als Bildungspatin oder Bildungspate freiwillig engagieren wollen, melden sie sich per e-mail an enke@awo-lueneburg.de oder Telefon 04131-759614, zuständig ist Jürgen Enke.

BiPaKi

BiPaKi-Leitbild (Dezember 2011)

  • Wir Bildungspaten fördern benachteiligte oder durch verschiedene Bedingungen in Rückstand geratene Kinder in der Grundschule und in der Kindertagesstätte.
  • Wir Bildungspaten verschenken Zeit, Lebens- und Berufserfahrung an die Kinder.
  • Wie und wann wir es tun: Wir Bildungspaten betreuen in einer 1 : 1 - Beziehung für längere Zeit ein Kind oder mehrere Kinder (meistens zeitlich parallel zum Unterricht).
  • Wir Bildungspaten entscheiden - jeder für sich - wie viel Zeit und Engagement wir pro Woche wie vielen Kindern schenken wollen (Minimum: eine Unterrichtsstunde, ein Kind; nach „oben" sind der Förderung keine Grenzen gesetzt).
  • Wir Bildungspaten arbeiten mit den Lehrkräften/ Erzieherinnen zusammen, die für uns die zu betreuenden Kinder aussuchen.
  • Wir Bildungspaten verpflichten uns zu einer Grundhaltung, die in den Leitsätzen unserer Arbeit (s. u.) zum Ausdruck kommt. Über unsere Erfahrungen tauschen wir uns aus.


Leitsätze für Bildungspaten

Verantwortung: Ich stehe meinem Patenkind unterstützend zur Seite und übernehme dabei Verantwortung. Dabei geht es nicht darum, die Arbeit der Lehrkräfte/der Erzieherinnen zu ersetzen, sondern in gemeinsamer Absprache zu ergänzen.

Ziele: Ich erläutere meinem Patenkind die angestrebten Ziele; diese sind für mein Patenkind und für mich verbindlich.

Potenziale: Ich mache meinem Patenkind seine Stärken bewusst und fördere diese. Ich erkenne die Aktivitäten und Leistungen meines Patenkinds an und gebe ihm konstruktive Rückmeldung.

Grenzen: Ich erläutere meinem Patenkind die Grenzen unserer Zusammenarbeit. Bei Konflikten oder Schwierigkeiten in der Patenschaftsarbeit wende ich mich umgehend an die betreuende Lehrkraft/Erzieherin.

Vertrauen: Ich gebe meinem Patenkind Zeit, Vertrauen aufzubauen, und setze mich auch dafür ein, dieses Vertrauen zu fördern und zu stärken.

Respekt: Ich akzeptiere mein Patenkind als Persönlichkeit und zeige ihm meine Wertschätzung. Die Probleme und Anliegen meines Patenkindes nehme ich ernst.

Fördern und fordern: Ich stelle meinem Patenkind herausfordernde Aufgaben. Ich unterstütze es in der Umsetzung und vermeide Überforderungen.

Vertraulichkeit: Ich halte mich an die Schweigepflicht über alle persönlichen Informationen und Daten in Bezug auf mein Patenkind.

Wer hat, der gibt - wer braucht, der nimmt

 

Umsonstladen Kaltenmoor

   Hausrat - Bücher - Kinderspielzeug - Bettwäsche

                       Gardinen - Handtücher

Fernseher und andere elektronische Geräte können wir aus Haftungs- und Platzgründen leider nicht entgegennehmen.

Unsere Philosophie

Ein Teil der Menschen in unserer Gesellschaft hat zu viel und ein anderer Teil zu wenig. Wir wollen dabei helfen hier umzuverteilen: wer etwas übrig hat, kann es bei uns abgeben und wir geben die Dinge an Bedürftige weiter.

Gleichzeitig ist der Laden auch ein Mittel gegen die Wegwerf – Mentalität: Dinge des täglichen Lebens, die „übrig“ sind bereiten anderen eine Freude oder werden einfach gebraucht – wir organisieren den Ort, wo beide Interessen zusammenkommen.

Nach dem Motto: „was nix kostet ist auch nix wert“ erwarten wir von den Menschen, die sich im „Umsonstladen“ etwas aussuchen, eine kleine Spende, denn der Unterhalt des Ladens kostet Geld (Miete, Strom, Heizung) – die Menschen, die im Laden arbeiten tun dies als Freiwillige – selbstverständlich ohne Lohn.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

>Regeln im Umsonstladen:

Der Umsonstladen ist für alle da. Alle können saubere gut erhaltene Sachen bringen. Wir übernehmen keine Garantie für die abgeholten Gegenstände. Alle können in überschaubaren Mengen Sachen abholen, wenn sie diese persönlich brauchen. Wir sind kein Laden für Händler; wer die hier abgeholten Sachen weiterverkauft, erhält Hausverbot.

Die Mitarbeiter/innen aus dem Umsonstladen haben hier Hausrecht; wer sich nicht an die Regeln hält, Mitarbeiter/innen oder Gäste unfreundlich behandelt oder sich nicht entsprechend verhält, erhält Hausverbot.

Wir organisieren einen Umsonstladen, sind jedoch, um die Kosten des Ladens (Mieten, Heizung, Strom, Reinigung, etc.) finanzieren zu können, auf Spenden angewiesen – daher bitten wir bei vielen Gegenständen um eine kleine angemessene Spende. Alle Gelder, die wir nicht zur Deckung der Ladenkosten benötigen, geben wir zur Unterstützung an andere soziale Projekte im Stadtteil weiter.

Adresse und Öffnungszeiten

Anschrift: Lüneburg, St. Stephanus Passage 21

Öffnungszeiten: Dienstag von 10:00 bis 14:00 Uhr und Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr  

Zeiten für die Warenannahme:

  • Montag von         14:00 bis 18:00 Uhr
  • Dienstag von       10:00 bis 17:00 Uhr
  • Mittwoch von       13:00 bis 17:00 Uhr
  • Donnerstag von  12:00 bis 16:00 Uhr
  • Freitag von          10:00 bis 17:00 Uhr

Kontakt

Jürgen Enke
Bülows Kamp 35
21337 Lüneburg
Tel.: 04131 / 75 96 - 14
E-Mail schreiben

Termine

  • Der Start für den Verkauf von Weihnachtsartikeln ist der 07. November 2017
  • Die diesjährige Weihnachtsfeier der Mitarbeiter*innen findet am Donnerstag, dem 14.12.2017 um 15:00 Uhr im "Haus zum Hägfeld" statt.
  • Die Schließzeit über den Jahreswechsel 2017/18  ist vom 22.12.2017 bis zum 05.01.2018 und wird auch per Aushang am Laden bekannt gegeben.
  • Alle Mitarbeiter*innen des Umsonst-Ladens treffen sich 3- bis 4-mal im Jahr jeweils um 9:30 Uhr zu einem „Dienstbesprechungsfrühstück“ im kaffee.haus (schräg gegenüber) – der nächste Termin ist Donnerstag, der 8. Februar 2018.

Über den Regionalverband

Der Regionalverband steuert die haupt- und ehrenamtlichen Aktivitäten der AWO-Gliederungen im Organisationsgebiet. Der hauptamtliche Bereich in den verschiedenen Verbandsgliederungen und Betrieben wird durch eine zentrale Geschäftsführung und Verwaltung geführt.

Das Verbandssekretariat stellt die Schnittstelle zwischen dem ehrenamtlichen und dem hauptamtlichen Bereich der Arbeiterwohlfahrt dar. Es unterstützt die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ortsvereinen bei ihrer Arbeit. Gleichzeitig stellt es die Anlaufstelle für die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalverbandes bei Fragen und Anregungen an den ehrenamtlichen Bereich des Verbandes dar.

Der Regionalverband der AWO verfügt über eine Geschäftsführung nach § 30 BGB. Die Geschäftführung ist über die Geschäftsstelle des Regionalverbandes zu erreichen. Termine sind nach Vereinbarung möglich.

Geschäftsführer: Günter Wernecke

Folgender Vorstand des Regionalverbandes wurde von den stimmberechtigten Delegierten gewählt:

Achmed Date (Vors.), Hiltrud Lotze, Birgitt Sörnsen,
Günter Wernecke (GF), Klaus-Peter Dehde